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Peter Pleyer: In Erinnerung an Trisha Brown.

Wer könnte noch die Funktion von Spiegelneuronen bezweifeln, der jemals „Set and Reset“  von Trisha Brown gesehen hat und schon allein durchs Zuschauen auf komplexe Art bewegt wurde (funktioniert auch auf Video!)?

Live habe ich Trisha nur einmal, vor ungefähr 10 Jahren, auf der Bühne im Hebbel Theater während eines Publikumsgesprächs mit Nele Hertling gesehen, wo die manchmal unvollständigen Sätze, Gedankensprünge und Vergesslichkeiten noch für Erheiterung und gute Laune der beiden Heroinnen des zeitgenössischen Tanzes und des Publikums gesorgt hatten – beschwingt, aber auch ein bisschen besorgt, radelte ich durch die Berliner Nacht.

Meine Verbindung in die Brown-Legacy sind meine wichtigen Lehrerinnen Lisa Kraus und Eva Karczag, die uns schon in der Ausbildung ihre für die Trisha Brown Company in den 1980er Jahren erarbeiteten Rollen aus „Set and Reset“, „Locus“, „Solo Olos“ aus ihrem Körpergedächtnis weitergaben, insisting in the physical complexity, working with gravity and momentum, and the authentic joy that the face shows often while dancing: what a fascinating and long lasting gift! Aber auch Meg Stuart, die in der Company der Trisha-Brown-Tänzer*innen Lisa Kraus und Randy Warsaw tanzte, und die mir immer wieder sagte „all of us wanted to dance like Trisha!“.

Ohh Trisha Gone.

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