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Raphael Hillebrand: Die Urbane. Eine HipHop Partei.

Man/Person kann Tanz jetzt auch wählen: als Die Urbane. Eine HipHop Partei. Vorsitzender ist der diplomierte Choreograf Raphael Hillebrand, „in Hongkong geboren“ (dieses Statement gehört zu seiner Selbstvermarktung), und nach Schlingensief mutmaßlich der zweite (subventionsfinanzierte ergo erfolgreiche) Künstler, der in der BRD eine Partei gegründet hat. Das Parteiprogramm kann sich auf dem Papier sehen lassen – das Beste aus grüner und roter Politik mit kosmopolitischer, diversitätsfreundlicher Verankerung, obendrauf liberale Drogenpolitik und Grundeinkommen, angetrieben von dem Wunsch, eine Umgebung zu schaffen, in der die Menschheit sich dazu berufen fühlt, ihre besten und nicht ihre schlechtesten Seiten an den Tag zu legen („Die Grenzen zwischen gut und schlecht verlaufen nicht entlang der Nationalitäten, der Religionen, der Klassen, der Abstammungen oder irgendwelcher Kategorien. Die Grenzen zwischen gut und schlecht verlaufen quer durch jedes Individuum“). Kompliziert nur dürfte es mit der Frage um die öffentliche Förderung von Hillebrands Kunstprojekten werden, die nun in den Verdacht kommen könnten, Parteiwerbung zu sein. Wie hat Chance 2000 das damals eigentlich …

 

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