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Eva Meyer-Keller: Some Significance. 25.11.2017, PACT Zollverein, Essen.

Vier Forschende lassen Signifikanzen tanzen, stopfen Äpfel in Strumpfhosen, Körper, die sich in Räume stanzen, sie bauen an Modellen und lassen sie bald zerschellen, versuchen sich an Fakten und verqueren sie zu Fiktionen.

Radikal performativ ist ihre Methode, die zeigt, dass die strahlend-sterile Wissenschaft kein Status sein muss, sondern sich auch durch den Matsch des Machens ereignet – schillernde Wolken prallen aufeinander, es taumeln die Teilchen, und Erzählungen werden von ihrer harten Schale befreit, um das saftige und formbare Fleisch zu fassen zu kriegen.

Zusammen rufen wir dann die dienstbaren Geister, die weltenden Wellen, die wir, aus Selbstüberschätzung, zu verwalten glaubten. Sie lassen uns warten, während wir die Hälse recken, schließlich zweifeln und vorsorglich gekränkt die Arme verschränken. Doch dann: ein Lächeln.

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